RFID-Shop und ID Systeme - Identible GmbH

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Tierchips & Lesegeräte für die Tieridentifikation

Sowohl bei Labortieren als auch bei Wild, Zoo- und Haustieren verrichten RFID-Chips von Identible ihren Dienst. Bei Haus- und Zootieren werden bevorzugt ISO-Transponder eingesetzt, weil der weltweite Standard ISO 11784/11785 eine Kompatibilität zu Lesegeräten über Grenzen hinweg gewährleistet.

Auf dem Sektor der Haustieridentifikation bieten die Tierchips ein Tierleben lang Sicherheit. Mit dem winzigen Tierchip können Tierbesitzer ihren Lieblingen Schutz vor Diebstahl, Missbrauch und Verlust geben. Kaum größer als ein Reiskorn, mit einem kleinen "Pieks" vom Tierarzt unter die Haut appliziert, erhält das Tier einen weltweit einmaligen und fälschungssicheren Code, der in Datenbanken mit den Halterdaten gespeichert wird

Individuelles, gebrauchsfertiges Implantatsystem für die Tieridentifikation

Unser Transponder-Implantierungssystem für eine Vielzahl von Tierarten, einschließlich Haustieren, Rindern, Schafen, Pferden, Fischen, Vögeln, Reptilien oder Labortieren bietet Ihnen eine effiziente und kostenoptimierte elektronische Kennzeichnung

Unser Tierchip-Komplettpaket enthält drei Komponenten in einer einzigen sterilen Blisterverpackung: eine Kanüle; ein vorinstallierter SMARTRAC Glas Tag in der Kanüle; und sechs mit Strichcode versehene Aufkleber zur Registrierung, zur Aufzeichnung der tierärztlichen Behandlung und zur Verwendung durch den Tierhalter. Das Paket wird in Deutschland hergestellt und mit dem spezifischen ICAR-Code programmiert.

Die dünne Edelstahlkanüle verfügt über einen Facettenschliff, der eine schnelle und einfache Injektion gewährleistet und die Belastung des Tieres minimiert. Das Kanülenpaket wird mit einem Luer-Lock-Anschluss, einem Mandrin und einer Schutzkappe an der Nadelspitze geliefert. Der Mandrin ist ein schlanker Kunststoffstab in der Kanüle für die Einmalimplantation, um die Übertragung von Infektionen zu vermeiden. Der Stift verhindert zusammen mit einem winzigen Silikonpunkt in der Nadelspitze das versehentliche Herausfallen des Transponders an beiden Enden der Kanüle. Die Kanüle ist Ethylenoxid-Gas sterilisiert und keimfrei für eine Mindestdauer von fünf Jahren nach der Produktion.

Das System ist mit drei verschiedenen Transpondergrößen erhältlich, die aus biokompatiblem Glas bestehen und in Deutschland nach hohen Standards gefertigt werden. Optional kann dieses hochwertige Produkt mit einer Parylene-Beschichtung geliefert werden - eine Eigenschaft, die die Position des GLASS TAG unter der Haut des Tieres stabilisiert.

Was ist ein Tierchip?

Ein Tierchip ist ein kleiner Chip, welcher Tieren unter die Haut implantiert wird und welcher einen eigenen Chipcode ausweisen kann. Ist der Code bei einer offiziellen Organisation registriert, kann das Tier jederzeit identifiziert und einem Besitzer zugeordnet werden. Tierchips sind bereits seit einigen Jahren im Einsatz und haben vor allem bei privaten Haustieren die lange Zeit eingesetzten Tätowierungen der Tiere beinahe vollständig ersetzt.

Tierchips: Einheitliche Lösung sorgt für mehr Transparenz

Dank der in der EU geltenden Regulierungen ist festgelegt, wo bei einem Haustier ein Tierchip implantiert werden sollte. Es kann zwar durchaus zu Abweichungen kommen, doch die einheitlichen Regelungen machen es für alle Beteiligten einfacher, mit dem System der Tierchips umzugehen und dieses effektiv zu nutzen. Dank einheitlicher Standards bei den Tierchips können die Transponder der verschiedensten Hersteller mit einem einheitlichen Chiplesegerät ausgelesen werden. Viele Transponder senden zudem den Hersteller-Code mit, sodass eine klare Identifizierung des Chips und somit auch des registrierten Besitzers möglich wird. Somit gehören die Tierchips zu den absolut sicheren Systemen, welche eine Identifizierung von Tier und Besitzer in der gesamten EU erlauben.

Gesetzliche Lage der Tierchips in Deutschland

Grundsätzlich gibt es in Deutschland keine einheitliche und bundesweite Regelung für die Registrierung von Tieren mittels Tierchip. Allerdings haben einzelne Bundesländer eigene Gesetze erlassen, welche ein Einsetzen und Registrieren von Tierchips zumindest bei Hunden verpflichtend macht. Da dies auch für viele Länder im EU-Ausland gilt, sollten verantwortungsvolle Tierbesitzer auf diese Möglichkeiten in jedem Fall zurückgreifen. Denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine solche Regelung aufgrund der EU-Richtlinien auch in Deutschland bundesweit eingeführt wird. Da sich sowohl der zeitliche als auch der finanzielle Aufwand für einen Tierchip in Grenzen halten, ist es mehr als nur sinnvoll einen Tierchip implantieren zu lassen.

Registrierung ist wichtig

Es genügt jedoch nicht, einfach nur den Tierchip in das Tier einsetzen zu lassen. Denn ein solcher Chip enthält nicht mehr als eine Kodierungsnummer. Damit diese eindeutig einem Besitzer zugeordnet werden kann, müssen Sie den Chip und die Nummer auf Ihren Namen registrieren lassen. Hierzu gibt es verschiedene Anlaufstellen, welche meist mit dem Chiphersteller in Vertrag stehen. So können Sie bei den meisten dieser Stellen die Registrierung mittlerweile sehr einfach und online vornehmen und somit schnell und einfach für die notwendige Tiersicherheit sorgen. Einmal registriert kann Ihr Chip nun von jedem Tierheim oder jedem Tierarzt ausgelesen werden. Die Tierhalter-Informationen werden allerdings nur an Stellen mit einem besonderen Informationsbedarf herausgegeben. Sie müssen somit keine Angst um den Missbrauch Ihrer Daten haben.

Wer darf überhaupt einen Tierchip einsetzen?

Um zu wissen, wer einen Tierchip einsetzen darf, sollten wir einen blick in die entsprechende gesetzliche Grundlage werfen. Im Tierschutzgesetz ist in Paragraph 6 Absatz 1 festgelegt, dass nur Personen einen Tierchip einsetzen dürfen, die hierzu qualifiziert sind. Im Wortlaut heißt es:

"Eingriffe nach

  1. 1. Satz 2 Nummer 1a, 1b, 2 und 3,
  2. 2. Nummer 2a, die nicht durch einen Tierarzt vorzunehmen sind, sowie
  3. 3. Absatz 3 dürfen auch durch eine andere Person vorgenommen werden, die die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat."
Quelle: Tierschutzgesetz $ 6, Absatz 1

Leider ist in diesem Gesetz nicht näher erläutert, welche Art von Kenntnissen und Fähigkeiten für ein Chippen des Tieres notwendig sind. Aus diesem Grund raten wir Ihnen, dass Sie das Chippen des Tieres grundsätzlich nur von einem Tierarzt durchführen lassen sollten. Die meisten Tierärzte bieten Ihnen diesen Service selbstverständlich an und setzen auf Wunsch auch den Chip und das Chipsystem Ihrer Wahl ein. Für einen ausgebildeten Tierarzt ist die Applikation eines Tierchips innerhalb weniger Sekunden problemlos zu erledigen.

So werden Tierchips appliziert

Tierchips werden nach Möglichkeit immer in die linke Nackenseite appliziert. Da dieser Bereich sehr gut durchblutet und von vielen Adern durchzogen ist, sollte das Chippen ein ausgebildeter Tierarzt übernehmen. Dieser nimmt die Applikation in der Regel immer nach dem gleichen Muster vor.

  1. Der Tierarzt prüft mit dem Lesegerät, ob das Haustier bereits einen implantierten Tierchip besitzt
  2. Der neue Tierchip wird ausgelesen und mit der Transpondernummer auf der Verpackung verglichen
  3. Der Bereich für den Chip wird bei Bedarf rasiert und desinfiziert
  4. Der Tierchip wird nun in die linke Seite des Nackens eingesetzt. Dabei wird die Hautfalte des Tieres über der linken Schulter mit den Fingern aufgenommen und der Chip in diese Falte appliziert
  5. Der Chip wird mittels Lesegerät nochmals überprüft
  6. Die Daten werden notiert und an die zuständige Stelle übermittelt.

Die Vorteile der Tierchips im Überblick

Ein Tierchip bietet viele Vorteile für Sie und für Ihre Haustiere. Zum einen erleichtert ein Tierchip das gemeinsame Reisen innerhalb der EU, da viele Länder mittlerweile einen Chip für Hunde, Katzen und auch Frettchen vorschreiben. Möchten Sie mit diesen Tieren ins Ausland reisen, müssen Sie in jedem Fall einen Tierchip einsetzen lassen. Doch damit nicht genug. Denn ein Tierchip bietet noch weitere Vorzüge:

  • Sollte Ihr Haustier weglaufen oder gestohlen werden, können Sie sich als Eigentümer mit der Transpondernummer eindeutig identifizieren.
  • Tierheime können entlaufene Tiere schneller den Besitzern zuordnen. Die Kosten werden gesenkt.
  • Ihr Haustier kann ohne Verwechslungsgefahr einem EU-Heimtierausweise oder einem Impfpass zugeordnet werden.
  • Als Züchter können Sie die Abstammungslinien einfacher nachweisen
  • Für Reisen ins Ausland ist der Tierchip für viele Haustiere vorgeschrieben

Tierchips für den Haustierbereich werden immer wichtiger

Vor allem bei Hundebesitzern ist ein Tierchip in der Regel sehr schnell akzeptiert. Doch rein statistisch laufen beispielsweise ungefähr zehn mal so viele Katzen weg als Hunde. Aus diesem Grund ist es grundsätzlich ratsam den eigenen Haustieren grundsätzlich einen Tierchip einsetzen zu lassen. Zumindest bei den Haustieren, deren statistische Lebensdauer höher als drei Jahre liegt. So können Sie beispielsweise auch Vögel wie Papageien mit einem Tierchip ausstatten lassen und somit auch in diesem Bereich die Sicherheit für Ihre Tiere nachhaltig verbessern.