RFID-Shop und ID Systeme - Identible GmbH

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RFID Anwendungen

Öffentlicher Personennahverkehr

Jeder Fahrgast erhält eine Chipkarte. Die Chipkarte ist mit einem beliebigen Geldbetrag zu laden. Bei jeder Fahrt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel wird ein entsprechender Betrag abgebucht. Für jeden Fahrgast kann automatisch der günstigste Tarif ermittelt werden. Bei häufiger Be-nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist auch rückwirkend eine Vergünstigung des Fahrpreises möglich. Durch die Chipkarte wird jeder Fahrgast vor Antritt der Fahrt überprüft. Dadurch haben Schwarzfahrer kaum mehr eine Chance unbemerkt in das Fahrzeug zu gelangen.

Zutrittskontrolle

Bei den herkömmlichen Zutrittskontrollsystemen ist die Handhabung umständlich. Die Chipkarten müssen in der richtigen Lage in ein Lesegerät gesteckt werden. Schon bei geringen mechanischen Defekten der Chipkarte treten Lesefehler auf. RFID-Systeme haben einen großen Vorteil gegenüber den herkömmlichen Zutrittskontrollsystemen. Der Transponder muß nur in einem geringen Abstand am Lesegerät vorbeigeführt werden. Es gibt sogar Systeme bei denen der Transponder nicht einmal mehr aus der Tasche genommen werden muss.

Tieridentifikation

Eingesetzt werden RFID-Systeme in der Rinderhaltung und bei Brieftauben-Preisflügen. Jedes Tier erhält einen Transponder mit einer Seriennummer. Bei der Rinderhaltung sind folgende Ausführungen von Transpondern üblich, Halsband- und Ohrmarkentransponder, injizierbare Transponder und Boli. Die injizierbaren Transponder befinden sich in einem Glasgehäuse, das bei den Rindern unter dem Dreiecksknorpel injiziert wird. Folgende Abbildung zeigt einen Transponder im Glasgehäuse und die Hohlnadel zur Injektion. Beim Bolus handelt es sich um einen Transponder, der in einem säurebeständigen, zylindrischen Gehäuse untergebracht ist. Der Transponder wird im Vormagentrakt abgelegt. Der Nutzen der RFID-Systeme in der Rinderhaltung liegt darin, die Tiere individuell zu erfassen. Somit ist es möglich für jedes Tier eine spezielle Futterration bereitzustellen. Ebenfalls kann die abgegebene Milch jeder Kuh im einzelnen gemessen und aufgezeichnet werden. Dies bedeutet also, daß durch die RFID-Systeme eine Automatisierung bei der Rinderhaltung möglich ist. Beim Brieftauben-Preisflug dient das Identifikationssystem dazu, die genaue Flugzeit der Tauben zu erfassen. Jede Taube ist mit einem Ring ausgestattet, der den Transponder enthält.

Elektronische Wegfahrsperre

Im Zündschlüssel ist ein Transponder integriert. Das Lesegerät ist am Zündschloß angebracht. Sobald der Schlüssel im Schloß umgedreht wird, erfolgt die Aktivierung des Lesegeräts. Die elektronische Wegfahrsperre bewirkt, dass die gesamte Elektronik des Fahrzeugs außer Betrieb gesetzt wird. Dadurch ist es nicht mehr möglich durch einfaches Kurzschließen oder Durchtrennen einzelner Kabel die elektronische Wegfahrsperre zu umgehen.

Behälteridentifikation

Jeder Behälter ist mit einem Transponder versehen. Auf dem Transponder können verschiedene Daten gespeichert werden, wie zum Beispiel Art des Inhalts, die Firma, das Volumen, der max. Fülldruck, usw.. Durch den Einsatz eines RFID-Systems gibt es keine Verwechslungen bei Behältern mehr. Bei jeder neuen Befüllung eines Behälters erhält der Inhalt ein „Verfallsdatum“, das auf dem Transponder gespeichert wird.

Sportliche Veranstaltungen

Bei sportlichen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Marathonläufe, erfolgt die Zeitmessung der Sportler durch ein RFID-System. Die Läufer tragen einen Transponder am Schuh. Auf dem Boden sind Antennen ausgelegt, die eine Kommunikation zwischen Lesegerät und Transponder ermöglichen. Bei Probeveranstaltungen wurde ermittelt, dass bei einer Startbreite von 4 m über 1000 Läufer bis zu acht mal in der Minute registriert werden können.

Indutrieautomation

In der Industrie werden Werkzeuge für CNC-Maschinen mit Transpondern versehen. Dies bewirkt eine Verringerung der Unfallrisiken und der Fehlbedienungen. Mit einem RFID-System können Werkzeuge nach verschiedenen Kriterien überprüft werden. Abgenutzte Werkzeuge sind zu ermitteln und zu ersetzen. Die Reihenfolge der Werkzeuge im Magazin ist zu überprüfen, um falsche Bestückungen ausschließen zu können. Die einzelnen Produktionsschritte können mit einem RFID-System überwacht werden. Das Werkstück erhält vor Beginn der Bearbeitung einen Transponder. Auf ihm werden alle durchgeführten Fertigungsschritte und Prüfergebnisse dokumentiert.