RFID Frequenzen

Grundsätzlich werden die Frequenzen in drei Bereiche aufgeteilt. Der Low-Frequency ( LF ) im Bereich von 30 kHz und 300 kHz, der High Frequency ( HF ) bzw. der Radio Frequenzy ( RF ) im Bereich von 3 MHz undd 30 MHz und der Ultra High Frequency ( UHF )im Breich von 300 MHz und 3 GHz.

RFID Systeme mit einer Frequenz von ca. 100 kHz bis etwa 30 MHz arbeiten mit inuktiver Kopplung. Mikrowellen Systeme im Frequenzbereich von 2,45 GHz oder 5,8 GHz verwenden elektromagnetische Felder zur Kopplung. Niedrige Frequenzen weisen in Wasser oder in nichtleitenden Stoffen eine geringere Dämpfung ( Absorptionsrate ) auf. Mikrowellen Systeme weisen eine deutlich höhere Reichweite von 2 m bis über 15 m auf. Da induktive Systeme sehr anfällig auf elektromagnetische störfelder reagieren, haben sich Mikrowellen Systeme in solchen Bereichen durchgesetzt, da diese weniger anfällig sind und zu dem eine höhere Speicherkapazität ( bis 32 kByte ) aufweisen. Hinzu kommt die hohe Temperaturfestigkeit ( bis 250° ) der Mikrowellen Systeme.

LF - Low Frequency

In diesem Bereich lassen sich kostengünstige Systeme zum Beispiel für Zugangskontrollen und Wegfahrsperren in Kraftfahrzeugen realisieren. Viele Lösungen für die Zeiterfassung und Zutrittskontrolle abeiten bei 125 kHz. Die Lesegeschwindigkeit ist relativ gering.

HF - High Frequency

In diesem Bereich arbeiten Lösungen zur Kennzeichnung im Einzelhandel. Die Smart Label genannten Aufkleber arbeiten bei 13,56 MHz.

UHF - Ultra High Frequency

In Europa ist der Bereich von 868 MHz bis 870 MHz für RFID-Anwendungen freigegeben. Der Bereich um 915 MHz ist in Europa nicht als ISM-Band zugelassen. In den USA und Australien wird er aber für RFID genutzt. Im UHF-Bereich arbeiten einige Lösungen im Bereich der Logistik. Es gibt zum Beispiel ein System von Sato zur Kennzeichnung von Paletten.